Glucosamin ist eine Zutat, die weitverbreitet in Ergänzungsmitteln genutzt wird und auf natürliche Weise im Körper von Warmblütern hergestellt wird, wo es als wichtiger Baustein zum Aufbau von Gelenkknorpel dient. Das Glucosamin kann dazu beitragen Knorpel aufzubauen, indem es für Knorpeldicke sorgt und den Kisseneffekt herstellt. Dutzende von wissenschaftlichen Studien haben gezeigt, dass die Nahrungsergänzungsmittel von Glucosamin in Kombination mit Chondroitin, einem weiteren Baustein des Knorpels, dem Bindegewebe wohltun. Die bekannteste medizinische Studie ist das Glucosamin/Chondroitin Arthritis Intervention Trial (GAIT), die in den Vereinigten Staaten durchgeführt wurde und vier Jahre gedauert hat. Diese Doppelblindstudie wurde von dem amerikanischen National Institute of Health (NIH) gesponsort und 2005 von dem New England Journal of Medicine veröffentlicht.
Die Studie, an der rund 1.600 Patienten beteiligt waren, hat gezeigt, dass wenn Glucosamin und Chondroitin in dieser Kombination genutzt werden, dass 79% der Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Osteoarthritis eine bemerkenswerte Verbesserung am Knie gehabt haben: ein erheblich höheres Ergebnis als in der Kontrollgruppe, in der ein Placebo verabreicht wurde oder bei den Patienten, die mit einem normalen entzündungshemmenden Mittel behandelt wurden.
Qualität:
Fast alle Glucosamine kommen aus China und werden aus Schalentieren gewonnen. Die Qualität des Glucosamins ist wechselhaft und oft nicht rein. Zahlreiche Verbraucherstudien haben ans Licht gebracht, dass die Produkte auf Glucosaminbasis, die in den Geschäften verkauft werden, nur eine Glucosaminquantität zwischen 0% und 115% von dem enthalten, als auf dem Etikett angegeben ist. Das geschieht nicht, weil die Hersteller weniger hereintun als sie müssen, sondern weil das benutzte Glucosamin aus einer zweifelhaften Qualität besteht.
Ein weiteres Problem ist, dass durch das allgemein benutzte Glucosamin bei Personen, die allergisch auf Schalentiere reagieren, eine Gegenreaktion auf Glucosamin auftreten kann, auch wenn der chemische Prozess, dem dieses Glucosamin ausgesetzt ist, fast alle Proteine, die dadurch entstehen, beseitigen müsste.
Glucosamin-Sulfat oder Glucosamin HCL?
Die Moleküle aus reinem Glucosamin sind chemisch instabil und die Hersteller von Nahrungsergänzungmitteln auf Glucosaminbasis müssen zuerst eine stabilisierte Form dieses Moleküls kaufen, das normalerweise durch die Umwandlung in Salz erhalten wird. Die klassischen Glucosaminsalzformen sind Glucosamin HC1, Glucosaminhydrochlorid und Glucosamin SO4-2KC1, oder Glucosamin-Sulfat.
Es gibt eine leichte Meinungsverschiedenheit welche Salzform besser von unserem Körper aufgenommen wird, auch wenn beide Salze in ihrer reinen Form gleichgut in der Lage sind den Gelenkknorpeln eine ausreichende Glucosaminmenge zu verabreichen.
Trotz alledem gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen den beiden Formen und das ist das Gewicht des Glucosaminmoleküls. Das Glucosamin-Chloridmolekül enthält nahezu 80% des reinen Glucosamins, während das Glucosamin-Sulfatmolekül nur 60% reinen Glucosamins enthält. Deshalb ergibt das Glucosamin-Chloridmolekül deutlich mehr Glucosamin und von daher wird eine geringere Menge gebraucht um die nötige Glucosaminmenge zu erhalten und die Tabletten können dadurch kleiner sein.
Regenasure®, das pflanzliche Glucosamin
Regenasure® Glucosamin ist eine patentierte Form des pflanzlichen Glucosamins, bzw. eine Art, die weder aus Tieren noch aus Schalentieren gewonnen wird. Die stabilisierte Art dieses Moleküls ist das Hydrochoridsalz, denn diese Form ergibt die höchste Glucosaminmenge pro Gewichtseinheit. Der grösste Nachteil dieser pflanzlichen Glucosaminart ist leider, dass es ca. zwei bis dreimal mehr kostet als die übliche Glucosaminart auf Tierbasis.
Regenasure® ist ein medizinisches Glucosamin und von daher hat es den höchst möglichen Reinheitsgrad. Ausserdem kann es auch von Personen eingenommen werden, die allergisch auf Tiere und Schalentiere reagieren, da es aus Korn gewonnen wird.
| GLUCOSAMINE |
| Wichtige Wirkungen: |
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| Wichtige Anwendungen: | Arthrose, Rheumarthritis, Psoriasis-Arthritis, Knorpelerkrankungen |
| Standard Dosierung: | 1500mg am Tag |
| Gegenanzeigen: | Keine sind bekannt. Aber:
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| Wechselwirkungen: | Es kann die Insulinresistenz steigern. |