Chondroitin
| Wichtige Wirkungen: |
- regt den Knorpelmetabolismus an und verhindert die Zerstörung vom existierenden Knorpel, mit langfristigen Ergebnissen.
- regeneriert Knorpel
- wirkt entzündungshemmend
- hindert die Harnsäurenbildung
- regt die Kollagensynthese an (Kollagen ist die wichtigste Protein des Knorpels)
- absorbiert Wassen ins Bindegewebe, eine sehr wichtige Flüssigkeit, die die Gelenke ernährt und schmiert
- zerstört schädliche Enzyme, die das gesunde Gewebe eines ausgezehrtes Knochengelenkes
- schmiert die Gelenke
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| Wichtige Anwendungen: |
Arthrose, Rheumarthritis,Psoriasis-Arthritis, Knorpelerkrankungen |
| Standard Dosierung: |
1200 mg am Tag |
| Gegenanzeigen: |
Keine sind bekannt. Aber:
- Wegen der ungenügenden Informationen über die Nebenwirkungen ist es empfohlen, Chondroitin nicht Kindern geben oder während der Schwangerschaft oder Stillzeit einzunehmen.
- Es gibt eine theoretische Möglichkeit, dass Chondroitinsulfat blutverdünnend wirken kann. Die jenigen, die Herzstörungen haben sollten aufpassen.
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| Wechselwirkungen: |
Keine sind bekannt. |
Glucosamine und Chondroitin
Glucosamine und Chondroitin werden in Europa seit über 20 Jahren als Hilfsmittel in der traditionellen Behandlung von Osteoarthritis eingesetzt, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren.
Diese Substanzen sind Nahrstoffe, die in meisten Nahrungsmitteln gefunden sind und die in der selben Cathegorie als Vitaminen sind.
Glucosamine und Chondroitin sind Stoffe, die es sowohl im Mensch als auch in Tieren gibt. Die grösste Konzentration davon, findet man im Knorpel.
Ein gesundes Organismus synthetisiert Glykose und bildet dann, durch biochemische Prozesse, Glucosamine, einen notwendigen Stoff fürs gesunde Funktionieren des Knorpels. Zirka 90% des eingenommenen Glucosaminsulfats wird absorbiert; 8-12% davon wird im Gewebe verteilt, 20-30% wird durch Urin ausgeschieden, während der Rest als Kohlensäure ausgeschieden wird. Das metabolische Schicksal des Chondroitinsulfats ist weniger positiv, da nur 10% von was eingenommen wird, absorbiert wird. In älteren Leuten oder bei den jenigen, die den Gelenkknorpel verletzt haben ist das Organismus oft nicht mehr fähig, genug Glucosamine zu bilden. In diesen Fällen ist es nötig es als Nahrungszusatz einzunehmen, um diese metabolische Störung zu auszugleichen. Wie diese Stoffe funktionieren ist nicht ganz klar, aber man nimmt an, dass sie die lysosomalen Enzymen (Enzyme, die den Knorpel zerstören) inhibieren und die Bildung der Proteoglycanen anregen. Es gibt mehrere wissenschaftliche Studien über die Effekten von Glucosamine und Chondroitin auf dem Mensch und es wurden mehr als 4000 Personen getestet. Wenn man sie mit den traditionellen FANS (nicht-steroidale Entzündungshemmer) vergleicht, haben diese Stoffe unbestrittene Vorteile, sowohl in iherer Wirkung (genau so wirksam) als auch in der niedrigen Toxizität. Einige Studien haben außerdem ergeben, dass Glucosamine und Chondroitinsulfat bis 4 Wochen nach der Unterbrechung der Einnahme noch wirksam sind.
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